Projekt

NeemaRehabilitation ist ein Hilfsprojekt der anglikanischen Kirche von Ruaha in Iringa/ Tansania.
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Ziel ist es, Kindern mit körperlichen Einschränkungen und Behinderungen zu helfen und ihre Familien zu unterstützen.

„Neema“ bedeutet in der Landessprache Kiswahili „Gnade“ oder „Glück“ und weist auf ein Leben mit neuer Zukunft und Hoffnung hin.

Der Name „NeemaRehabilitation“ ist als Verbindungszeichen zum schon bestehenden Hilfsprojekt für Erwachsene „Neemacrafts“ gewählt worden. Träger beider Projekte ist die anglikanische Diözese von Ruaha.

NeemaRehabilitation beinhaltet zwei Schwerpunkte:

1. eine medizinische Arztpraxis mit Untersuchungsmöglichkeit und dem Angebot einer Physiotherapie

2. ein Dorfentwicklungsprogramm mit einer Schulung von Einwohnern im Dorf zum Thema „Behinderung“, dem Auffinden der Kinder mit Behinderung und der Betreuung von Kindern mit Behinderungen vorort.

Kinder als Zielgruppe des Projektes

Dieses Projekt legt den Schwerpunkt auf die Förderung von Kindern mit Behinderungen, weil diese Kinder wohl immer noch die Schwächsten in der Gesellschaft sind.

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Parallel zur Investition in Bildung von Erwachsenen, in Projekte zur sozialen, wirtschaftlichen und technischen Fortentwicklung ist es darüber hinaus im Rahmen von Entwicklungshilfe auch langfristig gesehen von besonders positiver Auswirkung, Kindern in ihrer körperlichen und natürlich auch geistigen Entwicklung zu unterstützen, da Kinder noch eine lange Lebensdauer vor sich haben.

Auch gerade aus medizinischen Gründen ist die Investition von Behandlung von Kindern besonders nachhaltig. Maßnahmen im Bereich der Chirurgie und Rehabilitation sind in den ersten Lebensjahren in der Regel effizienter und wahrscheinlich erfolgreicher als wenn eine Behandlung auf Jahre hinausgeschoben wird.
Besonders die ersten Lebensjahre, in denen Knochen, Gelenke und Muskeln noch wachsen und Kontrakturen noch nicht fest werden, bieten die aussichtsreichste Phase im Leben eines Menschen mit Behinderungen, die aktuelle Lebensqualität schnell, wirkungsvoll und besonders nachhaltig zu verbessern. Ferner bringen besonders Kinder bei einer Behandlung eine hohe Akzeptanz von Einschränkungen durch Schienen, Gipse oder andere Hilfsmittel mit.

Ziel des Projektes ist es, ihnen gemäß ihrer Möglichkeiten zu ihrem Recht auf optimale Entfaltung zu verhelfen. (siehe Ziele)